11. Juni 2014
Heute haben wir beim Spazierengehen eine prinzipiell nette, aber komisch erzogene Hundedame getroffen.
Schon die Besitzerin war ein wenig seltsam, denn sie fragte, ob ich denn reinrassig sei.
"Ja, ist er."
"Aber er schaut nicht so wirklich aus wie ein Schäferhund"
"Warum?"
"Weil er so klein ist"
"Er ist 4 Monate alt"
"Ah sooo!!!"
Nun ja, die Hundedame selbst war auch nicht besser, denn sie hat mir allerhand in Sachen Unterordnung beibringen wollen. Auch das Frauchen war sehr emanzipiert. Offensichtlich hat das auch irgendwie bei mir Spuren hinterlassen:
Wir befanden uns nämlich in der Fussgängerinnnenzone und wir durften ohne Leine sein.
Ich hebe beim Pinkel schon ein wenig das rechte Bein, da kam die Hundedame gleich kontrollierend hinzu, denn im Stehen pinkeln geht bei ihr nicht.
Aber ich bin ein gehorsamer Schülerin und ging weiter brav auf ihre Wünschinnen ein, doch irgendwann riss auch mir die Geduldsfädin - und als ein männlicher Hündin dazukam, wollte ich lieber nur mit ihm spielen.
Das gefiel ihr nicht so, denn sie wollte im MitteIpunktIn stehen und bewundert werden.
Während sich also ihre BesitzerIn darüber unterhielt, wie fett denn der Gatte nicht geworden ist, mischte die HündIn ständig bei umserem Spielin mit und ging uns mit ihrem noblen GetuIn ordentlich auf den Sack (ha - das Wort musste jetzt sein).
Auch die BesitzerIn erzählte weiter, wie sehr sie denn den fetten Gatten im GrIff hätte, da sie ihn jeden Tagin um sechs Uhr Frühin mit der HündIn rausjagt (damit sIch das Fett abbaut)
Puh! Heimat bist du Töchter Söhne!
Und da soll nochmal einer sagen, dass Hündinnen nicht wie ihre Besitzerinnen sind!!
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