Samstag, 31. August 2019

30. August 2019

Man hat heute nicht unterrichtet, sondern zu Hause am Computer gearbeitet, somit hatte die Hedwig die Möglichkeit, sich alles in Ruhe anzusehen, was sie bis jetzt noch nicht entdeckt hat.

Als erstes war die Terrasse dran, wo auch der kleine Hundepool steht.
Da war meine Nicht natürlich gleich in ihrem Element:

Routiniert und schnell

eifriges Planschen

Der Rest der Terrasse wurde dann auch gründlich untersucht.



Abenteurerin






Der Abstieg fiel dann eher schwer, wurde aber selbst bewältigt.

sehr tapfer
Des Abends hat sich der Rasti-Onkel fit gemacht, um eine weitere Unterrichtsstunde in Ringkampf zu geben.
Die Schülerin wollte aber nicht.
Das war für den Rasti, der ja bis jetzt nur einen Buben erzogen hat, neu.
Er hat kurz ein verdutztes Gesicht gemacht, hat sich dann als ausgebildeter Kindergärtner aber was anderes einfallen lassen - Basteln!
In Windeseile hat er den Altpapierkorb ausgekippt gehabt und mit dem Kind zu basteln begonnen.
Das Hundekind hat hierbei sehr gerne mitgemacht.

Bastelstunde


Dann war das Hundekind bereit für den Ringkampf.
Der Onkel Isegrim wurde dieses Mal das erste Mal eingeladen zuzusehen und der Rasti hat auch erlaubt, dass die Hedwig am Küchenfenster Richtung Isegrim hochspringt.
Nach dem Ringkampf-Training fiel das Hundkind tot unter das Bett.









Freitag, 30. August 2019

29. August 2019

Heute fuhr die Hedwig mit dem Isegrim nach Gaubitsch.
Beide haben sich in der Gegenwart des anderen im Auto sehr wohl gefühlt, allerdings war die Hedwig in der Box.
Nach dem Ausstiegen konnte man beide trotzdem in dieser Konstellation alleine lassen, weil der Isegrim sich benimmt und neben Hedwig´s Box samt Hunde-Inhalt am Fahrersitz ruhig Platz nimmt.

Die gemeinsame Ausfahrt dürfte beiden gut getan haben, denn der Rasti hat Isegrims Anwesenheit am Küchenfenster beim Welpenspiel dieses Mal sehr begrüsst.

Man sorgt momentan dafür, dass beide viel sicheren Kontakt miteinander haben, und somit die Situation optimiert werden kann.

Hedwig erkundet Gaubitsch





Man ging dann eine Runde mit der Pinkie - und es war diesmal ein lang anhaltender Durchbruch, dass die Pinkie nicht aus Unsicherheit gejagt hat.
Man ging in der Dämmerung am Bach, und es waren dort unzählige Mäuse - Pinkies Lieblingsbeute. Aber sie war nur auf den Menschen konzentriert und hat die Mäuse ignoriert.
Man hofft, dies fortsetzen zu können, denn es gab in letzter Zeit Zwischenfälle bei Spaziergängen mit der Gaubitschverwalterin, die eine dringende Änderung des Hundeverhaltens verlangen.

Die Ganymed hat heute auch das erste Mal positives Interesse am Hundekind gezeigt und sich gespannt vor die Badezimmertür gesetzt und mit der Hedwig kommuniziert.
Die Ganymed war zwar sehr skeptisch, aber in keinster Weise agressiv.
Mir ist das sowieso egal, ich werde unsere Nichte sicher bald kennenlernen.



Donnerstag, 29. August 2019

28. August 2019

Der Rasti kümmert sich liebevollst um das Hundekind und lässt einen immer wieder staunen.
Aber die Hedwig ist auch die beste Schülerin ever.

Gestern hat er sie ja in Sachen Nahkampf unterrichtet.
Als man heute die Tür aufgemacht hat, hat sich die Hedwig auf den Rasti mit allem Erlerntem gestürzt.
Sie schlang ihre Pfoten um den Hals und hat ihn so 5m nach hinten gedrängt.
Der Rasti hat so getan, als ob er voll schwach wäre und die Hedwig voll stark.
Er hat sich dann sogar auf den Rücken fallen lassen, ist aufgesprungen und langsam hoppelnd geflüchtet, sodass sie ihn einholen und nochmal überfallen konnte.

Auch Hedwigs Klettern aufs Bett war immer erst beim 5. Versuch erfolgreich.
Der Rasti hat es ihr binnen einer Minute gelernt.
Als die Hedwig klettern wollte, hat er ihr von hinter mit der Schnauze einen Stupser versetzt.
Ab da hatte die Hedwig heraußen, dass man mit Anlauf springen muss (wie auch immer da der Zusammenhang ist), aber sie kommt jetzt immer beim ersten Versuch aufs Bett.


Der Rasti hat groooße Angst vor der gefährlichen  Kampfündin
Weiters muss ich jetzt gerade feststellen, dass ich von den folgenden Fotos keine Ahnung habe und erstaunt bin.
Wir haben viele Tintifaxe im Haus und sie werden mir vorenthalten, das kann ich so nicht durchgehen lassen.
Aber bitte, anbei das Hundekind, welches in Tintifaxen badet:








Weiters muss das Hundekind immer noch 2x täglich geputzt werden, das macht der Rasti ca bis zur 12. Woche.

nassgeputztes Hundekind


schmusendes Hundekind

Man fand heute aber folgende Aktion am berührendsten:

Der Rasti ist ein Naschkater, und sein Tageshighlight ist das Aufschlecken der Eisreste, nachdem man mit der Nachspeise fertig ist.
Normalerweise wartet er da schon ungeduldig, wann man denn endlich fertig ist und stürzt sich dann darauf.
Heute hat er dem Hundekind gedeutet, doch auch aufs Bett zu kommen (wo die Nachspeise fernsehend eingenommen wird).
Dann hat er der Hedwig gezeigt, dass das das Beste auf der Welt ist.
Als die Hedwig zu schlabbern anfing, sprang er vom Bett und hat ihr grinsend beim Essen zugesehen.
Er ist halt der beste Onkel auf der Welt, genau wie meine Waffi die beste Adoptivmama auf der Welt war.








Mittwoch, 28. August 2019

27. August 2019

Die heutige Nacht verlief ähnlich wie die letzte - nur dass die Hedwig sicherer war und nicht mehr die direkte Nähe bzw den Körperkontakt des Menschen gesucht hat, um einzuschlafen.
Es ist ihr am Bett mit dem Babywollfell nämlich zu heiss. Deshalb hat sie heute hauptsächlich am Holzboden geschlafen.
Auch heute wurde Stubenreinheit bewiesen und artigst das Indoor-Clo benutzt, untertags wird der Garten von ihr als große WC-Anlage erkannt und geschätzt.

Hedwig erkundet den unteren Garten






Beim Unterrichten zeigte sie heute bereits eine Leistung, die oft nicht mal erwachsene Hunde schaffen..
Sie war stets ohne Leine, aber immer chillaxt und vorbildlichst.
Anbei ein Video:

https://www.youtube.com/watch?v=EX1p6p2VjdI&list=UUJF4L2_Cr51-dTY456tjBcg&index=2

https://www.youtube.com/watch?v=tBxGSzqszZY&list=UUJF4L2_Cr51-dTY456tjBcg&index=1

Am Nachmittag und am Abend hat der Onkel Rasti dann das Hundekind ordentlich ausgepowert.
Er ist nun schon zu Standardprogramm 2 übergegangen:
Zunächst gibt es ein warm up, indem das Hundekind aufgefordert wird, den Rasti zu fangen.
Dann kommt der Teil, den der Rasti als ungemein wichtig empfindet - das Kämpfenlernen.
Er provoziert das Hundekind auf liebevolle Weise und ringt dann herum. Sehr lustig ist auch, dass er oft so tut, als ob er verliert.

Der Rasti war so in seine Aufgabe vertieft, dass er nicht gemerkt hat, dass er gefilmt wird.
Man hat aber erst gegen Schluss gefilmt, als die Hedwig schon hundemüde war.
Man wird versuchen, morgen die Anfänge zu dokumentieren.

Wenn das Hundekind dann wirklich vollkommen ausgepowert ist, geht der Rasti zur Wasserschüssel und trinkt demonstrativ, damit das Hundekind mittrinkt.
Der Onkel Isegrim hat alles über das Küchenfenster beobachtet, um zu lernen.

https://www.youtube.com/watch?v=-sbAYachYyM&list=UUJF4L2_Cr51-dTY456tjBcg&index=2

https://www.youtube.com/watch?v=fgIOuTj5WpI&list=UUJF4L2_Cr51-dTY456tjBcg&index=1

Die Hedwig schläft nach Rastis Auspowern besonders gut


Nach Rastis Spielstunde musste die Hedwig kurz in die Box, damit man mit dem Isegrim spielen konnte. Der Rasti hat den Isegrim zunächst nicht in die Küche gelassen, bis man ihm erklärt hat, dass das Hundekind in Sicherheit ist.
Der Rasti ist ein Hund, der immer will, dass das ganze Rudel beisammen ist. Wenn er das mal nicht will, hat das einen Grund. Man findet es angenehm, dass man sich am Rasti orientieren kann, wie weit der Isegrim schon ist.

Erwähnenswert ist auch, dass die Hedwig bereits an Tag 2 eine Stunde alleine bleiben kann ohne zu fiepsen oder unsicher zu werden.

Dienstag, 27. August 2019

26. August 2019

Der eingedrungene Welpe ist unsere Nichte Hedwig.
Ich hatte gestern schon den Verdacht und bin seitdem sehr entspannt.
Die Ganymed ist noch nicht zufrieden, aber das dauert bei ihr immer etwas länger.

Nachdem man uns zum Schlafengehen ins Arbeitszimmer geschickt hat, konnte man folgendes beobachten:
Der Isegrim hat hinter der Schlafzimmertür seine üblichen Geräusche von sich gegeben, wenn er mit Welpen konfrontiert ist.
Daraufhin hat er vom Rasti dermaßen eine abgeräumt, dass das Haus gebebt hat.
Selten dass der Rasti so extrem auszuckt.
Das war die Bestätigung, dass der Isegrim leider wirklich am komplett falschen Dampfer und dem Welpenkind gegenüber nicht unbedingt wohlgesonnen ist.
Aber Rastis Attacke hat Früchte getragen - der Isegrim ignoriert das Welpenkind seitdem statt hineinzubeissen.
Das hat man aber nur durch einen sicheren Zaun ausprobiert, weitere Schritte folgen demnächst.

Der Rasti und der Isegrim haben dann im Wohnzimmer übernachtet und die Hedwig im Schlafzimmer.

Und ja, man hat meine Theorie bestätigt - das ist kein Hund!
Die Hedwig ist aufs Bett raufgeklettert und ist eingeschlafen. Als man aufgewacht ist, lag der Welpenkopf in der Hand des Menschen und der Welpe hat friedlich geschlummert.
Die Hedwig hat auch das Indoor-Clo selbständig gefunden und ist dann wieder auf das Bett geklettert und hat weitergeschlafen.
Es war, als wäre sie erwachsen und schon ewig bei uns.

Heute beim Topfenfrühstück



Beim Unterrichten war sie auch spitzenmässig - noch besser als der Isegrim am ersten Tag.
Nur eines wollte sie nicht - an die Leine. Das ging gar nicht. Ohne Leine war sie die Ruhe in Person. (die kommt nach mir, das merkt man)
Wenn sie kurz quengelig war, nahm man sie hoch und hat mit ihr am Arm die Tanzschritte vorgezeigt, dann war die Welt wieder in Ordnung und die Hedwig ist eingeschlafen.

Ich habe mir die Fotos des Fotoassistenten genauer angesehen und habe den dringenden Verdacht, dass man unsere Nichte mit dem Geruch der Hausschuhe sediert hat.




Der Geruch der Hausschuhe dürfte eine enorme Reichweite haben.

Nach dem Unterricht und der nächsten Welpenmahlzeit hat die Hedwig den Onkel Rasti kennengelernt.
Der Onkel Rasti ist professionell wie immer vorgegangen.
Zunächst wurde das Kind ins Spiel eingebunden und nebenbei immer wieder geputzt.

Der Rasti begrüßt immer mit Bussi Bussi.


Dann wurde das Kind so gründlich geputzt, dass es einen ganz nassen Kopf hatte.

gründliche Putzaktion

Danach wurde das Hundekind ausgetobt. 
Der Rasti hat die Hedwig immer wieder aufgefordert, ihn zu fangen - durch Schlafzimmer, Bad und Wohnzimmer, bis das Hundekind schließlich tot umgefallen ist und schlafend in die Box getragen wurde.










26. August 2019

Es ist Mitternacht und es herrscht Alarmstufe Rot!!
Man ist gerade nach Hause gekommen und wir haben Eindringlingsalarm!
Offensichtlich ist einer der Nachbarhunde über die Grenze ins Revier gedrungen.
Wir sind im Arbeitszimmer eingesperrt und können noch nichts genaueres erkennen, melden uns wieder.

0:15
Es ist ein Welpe! Um Gottes Willen, auch das noch!
Wo ist den sein Rudel? Bei uns kann der auf gar keinen Fall bleiben!
Die Ganymed und ich bellen regelmässig, um das Mistviech zu verscheuchen, aber der denkt gar nicht dran, abzuhauen.

0:30
Hier passiert Unfassbares, das glaubt mir keiner!
Der eingedrungene Welpe schmatzt seelenruhig Futter in unserer Küche.
Das ist dermaßen peinlich, was gerade in meinem Revier abgeht, das darf niemand erfahren.
Habe deshalb auch schon aufgehört zu bellen, die Ganymed ist noch aktiv und hofft, dass sie auf die Situation Einfluss nehmen kann.

0:45
Endlich lässt man uns aus dem Arbeitszimmer - der Welpe hat sich versteckt oder ist abgehaut.
Mir egal, denn es gibt Futter.

0:55
Das Mistviech hat sich im Badezimmer versteckt, blöderweise ist die Tür zu.
Mir ist das mittlerweile egal und zu mühsam geworden.
Ich nehm mir jetzt einen Kong und spiel "Fensti" (eines meiner selbsterfundenen Spiele am Küchenfenster)

01:00
Es fiepst aus dem Badezimmer.
Das ist der Ganymed dann doch zu provokant. Sie schnauft unter der Türe durch, und der Rasti antwortet auch mit Fiepsen aus dem Schlafzimmer.
Die Ganymed hat die Kongs längst beiseite gelegt und ist jetzt auf 180.
Sie will das Fiepsen definieren, aber der Rasti fiepst immer mit und der Welpe bewegt sich somit von der Küchentür weg Richtung Schlafzimmertür, wo Rastis Fiepsen herkommt.
Die Ganymed hat den fixen Plan mit voller Wucht gegen die Tür zu fahren sobald der Welpe davor sitzt und der Rasti pfuscht ihr ins Konzept, indem er das Kind anlockt.
Das macht die Ganymed noch grantiger.
Und jetzt sieht sie auch noch, dass ich grinsend mit dem Kong in der Gosche die Situation beobachte.
Ui, mehr hab ich nicht gebraucht, werde von der Ganymed angeschrien und fertiggemacht.

01:05
Man mischt sich ein und lenkt uns mit Kongwerfen ab. Ist mir sehr recht.
Der Welpe im Badezimmer dürfte eingeschlafen sein.




25. August 2019

Man fuhr also heute mit dem Isegrim nach Oberösterreich, um unserer Nichte Hedwig abzuholen.
Selbige hat schon sehnsüchtig gewartet.

Hedwig wartet
Isegrims Begegnungen der Vorwoche mit den Welpen am Zaun hat Früchte getragen, und er hat sich dem rotierenden Welpenhaufen ruhig und souverän genähert.

Leider hat er dann bei der direkten Begegnung mit der Hedwig aber gar keine Ahnung gehabt, was denn jetzt zu tun wäre.
In solchen Momenten ist der Isegrim dafür bekannt, kein Meister der Improvisation zu sein und sich für das falsche zu entscheiden - er entschied sich dafür, mal ordentlich in den Welpen reinzubeissen.

Aber nur so ordentlich, dass die Hedwig kurz gequietscht hat, aber nichts passiert ist.
Er liess sich sofort davon überzeugen, dass das ein Blödsinn ist, wäre aber von selbst nicht auf die Idee gekommen, sondern hätte sich gesteigert.

Beim nächsten Versuch hat er die Taktik nicht geändert, sondern das gleiche nochmal probiert, doppelt hält besser.

Beim dritten Versuch sass die Hedwig dann auf Martins Schoss und der Isegrim hatte bereits geschnallt, dass das Reinbeissen kein Lob bringt und offensichtlich unerwünscht ist.
Da hat er sich dann vorsichtig schnüffelnd genähert, was aber auch keine Garantie darstellt, wenn keine Aufsicht zugegen ist.

Also wusste man, dass das ganze zu Hause noch Zeit braucht, um garantiert gut auszugehen, denn der Isegrim hat seine Aufgabe als Nanny- Hund noch nicht gecheckt.

Die Hedwig wurde also in eine Box verfrachtet, der Isegrim sass am Rücksitz und man fuhr nach Klosterneuburg.
Nach nur 3min Fiepsen (welches von Chorsänger Isegrim unterstützt wurde) war alles ruhig und die Hedwig schlief und chillaxte seelenruhig während der Fahrt.




Sonntag, 18. August 2019

17. August 2019

Man war heute wieder mit dem Isegrim beim langen Elend und hat das Känguruh besucht.
Der Isegrim hat mir versichert, dass das wirklich ein Hund ist.

Mein Bruder Isegrim ist zwar jünger als ich, aber so etwas kann er, glaub ich, einschätzen.
Na umso besser, wir brauchen eh Verstärkung wegen der Nachbarhunde.
Der Rasti bellt zwar brav, seit ich ihm klargemacht hab, dass das so nicht geht aber eine Schäferhündin wäre da schon imposanter.

Meine Nichte Hedwig kuschelt mit dem Martin




Der Isegrim hat sich vorbildlich verhalten und seine Stellung als Nanny-Hund gefunden.
Nach einer kaum nennenswerten anfänglichen Nervosität hat sich der Isegrim als ruhiger, vorbildlicher Onkel gegeben.
Er wird die Hedwig adoptieren und gemeinsam mit dem Rasti großziehen.
Unsere Nichte wird in einer Woche bei uns einziehen.

Anbei ein paar Fotos vom Isegrim beim Kennenlernen der Welpen:









Samstag, 17. August 2019

16. August 2019

Na super! Da haben wir den Salat!
Ich wusste es.

Die Fotos und der Artikel sprechen für sich selbst:




Hier steht eindeutig, dass eines der beide Känguruhs noch nicht gefunden wurde.

Ich bin nicht unbedingt einverstanden, dem Ausreisser Zuflucht in meinem Revier zu gewähren.
Ich weiss auch nicht, warum sich der Ausreisser beim langen Elend aufhält - mir sagt ja keiner was.


Ich bin durchaus schockiert ob der Situation

Nun gut, das werden wir ja alles sehen, wenn das Känguruh unter dem Deckmantel, unsere Nichte zu sein hier eintrifft.
Bin schon gespannt, was die Ganymed dazu sagt - sie wird sicher unzufrieden sein.

Einstweilen lenken wir uns mit Ballspielen ab und hoffen, dass das Känguruh nicht polizeilich gesucht wird.

Schiess schon!!!



Donnerstag, 15. August 2019

14. August 2019

Man hat vom langen Elend Fotos und Videos von unserer neuen Mitbewohnerin bekommen.
Beim Betrachten der Fotos wurde ich als Hundeexperte misstrauisch - das ist doch nie im Leben ein Hund!
Ich weiss nicht, was die uns da als unsere Nichte andrehen wollen, aber meine Kenntnisse der Botanik und Astronomie erkennen hier eindeutig ein Känguruh!

Das ist doch kein Hund!
Allein die Flügelspannweite entspricht doch nie der eines Hundes!

Das kann gar kein Hund sein!


Weiters haben meine philosophischen Fachkenntnisse eindeutig erwiesen, dass der Chitinpanzer nicht ausreichend ausgeprägt ist, als dass man hier von einem Hund sprechen könnte.



Auch wenn es noch ein Nestling ist, täuschen mich meine kynäckologischen Einschätzungen nie.
Ich bin ja gespannt, was da rauskommt.

Wir haben aber auch ein Video bekommen und da sieht man, dass es zumindest ein Känguruh der bellenden Art ist (die kommen nur in Sizilien vor).

https://www.youtube.com/watch?v=24uofUzvxWg&feature=youtu.be


Auf jeden Fall ist mir das exotische Tier sehr sympathisch, und bekannterweise mag ich ja alle Tiere, sobald sie 12 Wochen alt sind.
Ich freue mich schon auf den Einzug und auf das Kennenlernen am Küchenfenster.