Man fuhr also heute mit dem Isegrim nach Oberösterreich, um unserer Nichte Hedwig abzuholen.
Selbige hat schon sehnsüchtig gewartet.
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| Hedwig wartet |
Leider hat er dann bei der direkten Begegnung mit der Hedwig aber gar keine Ahnung gehabt, was denn jetzt zu tun wäre.
In solchen Momenten ist der Isegrim dafür bekannt, kein Meister der Improvisation zu sein und sich für das falsche zu entscheiden - er entschied sich dafür, mal ordentlich in den Welpen reinzubeissen.
Aber nur so ordentlich, dass die Hedwig kurz gequietscht hat, aber nichts passiert ist.
Er liess sich sofort davon überzeugen, dass das ein Blödsinn ist, wäre aber von selbst nicht auf die Idee gekommen, sondern hätte sich gesteigert.
Beim nächsten Versuch hat er die Taktik nicht geändert, sondern das gleiche nochmal probiert, doppelt hält besser.
Beim dritten Versuch sass die Hedwig dann auf Martins Schoss und der Isegrim hatte bereits geschnallt, dass das Reinbeissen kein Lob bringt und offensichtlich unerwünscht ist.
Da hat er sich dann vorsichtig schnüffelnd genähert, was aber auch keine Garantie darstellt, wenn keine Aufsicht zugegen ist.
Also wusste man, dass das ganze zu Hause noch Zeit braucht, um garantiert gut auszugehen, denn der Isegrim hat seine Aufgabe als Nanny- Hund noch nicht gecheckt.
Die Hedwig wurde also in eine Box verfrachtet, der Isegrim sass am Rücksitz und man fuhr nach Klosterneuburg.
Nach nur 3min Fiepsen (welches von Chorsänger Isegrim unterstützt wurde) war alles ruhig und die Hedwig schlief und chillaxte seelenruhig während der Fahrt.

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