Samstag, 10. August 2019

8. August 2019

Man war heute und am Samstag mit dem Isegrim wieder in Gaubitsch.

Am Samstag war man in der Dämmerung unterwegs - dort, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen.
Nur dass der Fuchs gerade nicht da war, und der Hase den Isegrim offensichtlich verwechselt hat. Denn der Hase hat ihn aus 2 Meter Entfernung herumhoppelnd zum Spielen aufgefordert.

Der Isegrim hat ja bekannterweise sehr große Ohren und eine hoppelnde Gangart, wahrscheinlich dachte der Hase, der Isegrim gehöre zu seinesgleichen.

Jedenfalls war man gerade mit dem Essen einer Hagebutte beschäftigt und hat die Szene aus ca 15 Meter Entfernung aus dem Augenwinkel beobachtet.

Als der Isegrim dann aber losgestartet ist, hat die Szene dann doch die ganze Aufmerksamkeit gewonnen.
Ein "Isegrim!" hat den Isegrim aber sofort gestoppt und mit bedauerndem Blick hat er gefragt, warum man denn hier nicht spielen darf.

Isegrim bei Fuchs und Hase







Am Donnerstag war man dann mit dem Isegrim in Gaubitsch bei der Kriacherl-Ernte.
Auch diese Bewährungsprobe musste er überstehen, und deshalb war er angeleint.

Man befand sich also auf einem sehr schrägen Bachufer, welches voller Schlamm war.
Hätte der Isegrim an der umgehängten Leine angezogen, wäre man in den Schlamm gekippt.
Aber der Isegrim war vorbildlichster und geduldigster Erntehelfer, der jeden kleinen Kletterschritt brav mitgemacht hat.

Dafür hat er dann zu Hause fast alle Kriacherl selbst gegessen, ich hab kaum welche abbekommen, obwohl ich die so gern hab. Aber man hat mich vertröstet, dass man bald Nachschub holt oder mit mir auf den Buchberg ernten geht.

Diese Portion hat der Isegrim alleine gegessen, ein halbes Schüsserl gab es dann noch für mich und den verfressenen Menschen.


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