16. März 2018
In der Nachbarwohnung geht´s rund. Aber wie.
Das Herrli vom schönen Aaron ist leider wieder schwer erkrankt, daher hat sich die Nachbarwohnung wie immer gerne bereit erklärt, den schönen Aaron aufzunehmen.
Da es in Klosterneuburg mit dem vorhandenen Katzenvieh und neuen Hunden immer wieder schwierig wird (die Katzen jagen die Hunde) hat die Nachbarin die Pinkie und den Aaron in getrennten Käfigen (sie kannten sich noch nicht) ins Auto verfrachtet und ist nach Gaubitsch gedüst.
Auf dem Weg dorthin haben sich bei der Frau Nachbarin Symptome einer Netzhautablösung eingestellt (sie hatte sowas schon mal). Also fuhr sie zurück nach Klosterneuburg, parkte das Auto mit den zwei hysterischen Hunden in der Garage und wurde vom Herrn Nachbarn ins AKH geführt.
Man hatte also die Aufgabe, die beiden hysterischen Hunde, die beide nicht alleine bleiben können, zu bespassen. Das ist auch ganz gut gelungen, da ja zumindest der schöne Aaron alleine im Auto bleibt.
Die Pinkie hat sich sehr brav benommen und beide haben sich auch wieder beruhigt.
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| Pinkie, das Mäuschen |
Das Auge der Nachbarin blieb zum Glück ohne Befund und so befanden sich nach Mitternacht alle vollzählig wieder in Klosterneuburg.
In der Nachbarwohnung befanden sich nun also zu später Stunde 4 Parteien: die hundejagenden Katzen, die grantige Dackelhündin Kati (die bei anderen Hunden eher unrund wird und sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht an die Pinkie gewöhnt hatte), die Pinkie und der schöne Aaron.
...und zwei verzweifelte Nachbarn, die nicht genug Räume hatten, um die Bagage getrennt unterzubringen.
Auch bei uns wäre es äußerst schwierig gewesen, da wir sehr feindlich auf fremde Hunde im Revier reagieren und weder die Pinkie noch der Aaron alleine bleiben können.
Also war der Gedanke, dass Pinkie und Aaron sich kennenlernen und somit im gleichen Raum mit der Frau Nachbarin übernachten können.
Der Herr Nachbar hätte dann die verrückten Katzen mit der grantigen Kati zu sich ins Schlafzimmer genommen (die Kati und die Katzen vertragen sich).
Man wollte auf Nummer Sicher gehen und hat das Küchenfenster vorgeschlagen, damit man sieht, ob zwischen Pinkie und Aaron alles friedlich verläuft.
Also wurden wir weggesperrt, die Pinkie kam in unsere Küche und der Aaron in unser Vorzimmer. Der Kontakt übers Küchenfenster verlief friedlich, aber ein wenig unsicher.
Man schlug daher vor, den Aaron mit viel Kauzeug in die nachbarliche Küche zu geben und die Pinkie ins Schlafzimmer der Frau Nachbarin.
Mit dieser Lösung war der Aaron nach dem Verzehr der Kaunascherei aber nicht mehr einverstanden und begann zu randalieren und die Küche zu zerlegen.
Die Frau Nacharin war sich sicher, dass die beiden Hunde sich schon nichts ernsthaftes tun würden und ließ den hysterischen Aaron zur mittlerweile-nicht-mehr-ganz-so-aber-doch-noch-sehr-hysterischen Pinkie.
Ja, und da hat man folgendes nicht bedacht:
Die Pinkie steht kurz vor ihrer ersten Läufigkeit und hat eine Vaginalentzündung, Sie riecht intensiv - so ähnlich als ob sie paarungsbereit wäre.
Der schöne Aaron hat dies auch genau so verstanden und fühlte sich binnen Zehntelsekunden durchaus auch sehr paaruungsbereit.
Es gab ein Riesengeschrei, welches wir sogar rübergehört haben. Die Pinkie schrie wie am Spieß und man war zum Glück schnell genug, dass man den stürmischen Aaron abfing bevor die Hormone komplett hochgefahren waren.
Der Aaron schlief dann ca 3 Stunden im Auto und fast genauso lang schliefen die Nachbarn.
Dann fuhr die Frau Nachbarin mit dem Aaron nach Gaubitsch und die Pinkie, die Kati und die verrückten Katzen blieben beim Herrn Nachbarn, der das Glück hat, dass die Kati die Pinkie zumindest mit einem gewissen Sicherheitsabstand toleriert und er somit nur die Katzen von den Hunden trennen muss.