Mittwoch, 25. April 2018

1. April 2018

Ich war ja immer sehr skeptisch bezüglich der Zahnfee, und in Bezug auf den Osterhasen erst recht.
Da soll also ein Hase Eier bringen (das ansich is ja schon idiotisch) und wir Hunde riechen den nicht?
Jedenfalls hab ich nicht daran geglaubt, bis er vor mir in der Küche sass. Ich hab ihn sofort bemerkt.
Der war echt herzig, und ob er Eier gebracht hat, weiss ich nicht, da wir immer gekochte Eier am Eiskasten haben.

Da ist der Osterhase

Der is ja herzig, oder? Gehört der mir?

Hallo Osterhase!

Jetzt komm schon runter!

Und du bringst immer die Eier?
Wow! Der is echt!


ok, ab heute glaub ich an den Osterhasen

Sonntag, 22. April 2018

29. März 2018

Man war also Anfang der Woche mit der Pinkie beim Tierarzt und hat ihm die Meinung des Experten Rasti mitgeteilt.
Was sich der Tierarzt dabei gedacht hat, ist nicht so ganz eruierbar, aber man ging schlussendlich mit einer Packung Antibiotika nach Hause.

Am 3 Tag der Antibiotika-Einnahme meinte der Experte Rasti, dass der Geruch sich stark verringert hätte.
Das musste natürlich am Isegrim getestet werden.

Pinkie und Isegrim begegneten sich also zunächst am Küchenfenster.
Die Begrüßung verlief wie bei Romeo und Julia, die sich lange nicht gesehen hatten.
Es wurde aber nicht geknutscht, und der Rasti musste nicht als Anstands-Wau-Wau herhalten.

Also öffnete man alle Türen zum unteren Garten, damit Platz zum Toben vorhanden ist.
Der Rasti ging nicht mit, da sich seine Angst-Traumata auf Orte spezifiziert haben.
Das heisst, er hat keine Angst vor Hunden und auch fast keine vor fremden Menschen, aber es gibt Orte, die er zeitweise nicht betritt.
Mal ist es der Gangbereich, mal der Garten, mal die Terrasse, mal die Nachbarwohnung und auch manchmal das Vorzimmer.
Aber das ist ok und man akzeptiert das, da es keinen großen Kompromiss abverlangt und man besser damit zurechtkommt als mit der Angst vor Hunden oder Menschen.

Die Pinkie war übrigens die erste, die es geschafft hat, den Rasti in die Nachbarwohnung zu locken. Dies galt aber nur für einen Tag, dann wollte der Rasti das nicht mehr. Bald wird es aber wieder funktionieren (er wechselt seine Angst-Orte immer).

Rasti erkundet die Nachbarwohnung



Bei Isegrim und Pinkie verlief im Garten alles optimal.
Zuerst wurde ein bißchen Fangen gespielt (die Pinkie ist viel schneller als der Isegrim, weil der ja Chillaxer ist), dann verlangte die Pinkie vom Isegrim die Mutprobe, dass er die Balkonstiege raufklettert. Mutig hat er sich geschickt der Herausforderung gestellt und die Pinkie war sehr zufrieden.
Fazit des Tages: Pinkie und Isegrim sind verliebt.


Samstag, 21. April 2018

25. März 2018

Da der Tierarzt heute nicht offen hatte, konnte man wegen Rastis Diagnose noch nicht urgieren.
Aber man war sehr interessiert, wie die Pinkie und der Isegrim aufeinander reagieren würden.
Der Isegrim ist mittlerweile ein stattlicher junger (fast) Mann, der sich sehen lassen kann.

mein schöner Bruder Isegrim



Man wollte also wissen, was ein nicht-gestresster und auch nicht-kastrierter Rüde zum Geruch sagen würde.
Ich kam nicht in Frage, da ich durch unsere kaum domestizierte Rudelhaltung der Ganymed treu bin - ähnlich wie bei den Wölfen. Man hat das schon ein paarmal mit läufigen Weibchen getestet. Ich zeige keine Reaktion, knutsche aber - wieder zu Hause zurück - die Ganymed auffällig wild ab und will schmusen.

Die Pinkie und der Isegrim trafen sich also am Küchenfenster.
Und ja - der Geruch dürfte mega sein. Der Isegrim wurde ganz hippelig.
Aber auch die Pinkie war sehr am Isegrim interessiert.
Der Rasti war bei der Pinkie im Vorzimmer und wollte den Anstands-Wau-Wau spielen. Er wurde von der Pinkie aber immer weggedrängt, da sie zum Isegrim wollte.
Und dann ging auch schon die Knutscherei los. So wie bei der Ganymed und mir. Umarmungen mit den Vorderpfoten und wilde Zungenküsse. Die beiden waren verliebt.

anfängliches Bussi-Bussi unter der Aufsicht des AnstandsWauWaus

Pinkie entfernt den Rasti

Pinkie ist verliebt
Der Isegrim hat war nicht den Anschein gemacht, als ob er die geringste Ahnung gehabt hätte, was denn zu tun gewesen wäre, wenn sich die Küchentür geöffnet hätte, aber man wollte nichts riskieren und trennte die beiden.
Am nächsten Tag machten der Rasti und die Pinkie weiter bei der gestern begonnenen Gesprächstherapie.

bei einem Spaziergang läßt sich gut plaudern

sehr gut sogar

s
schwierige Themen wurden besprochen

wiedermal eine erfolgreiche Therapiesitzung





Donnerstag, 19. April 2018

24. März 2018

Man hat sich sehr bemüht, die traumatisierte Pinkie ein bisschen aufzupäppeln.
Sie war ein paarmal Assistentin im Studio:




Auch Spaziergänge gab es. Sie hat seit dem Vorfall große Angst vor Hunden und reagiert mit Flucht.

Pinkie am Bach



Es wurde zwar besser, aber man war auf der Suche nach einem Experten.

Erstens war Pinkies Entzündungdgeruch zwar für die menschliche Nase verschwunden und auch der Tierarzt war sehr zufrieden, aber eine Expertenmeinung hätte man da gerne hinzugezogen.
Außerdem brauchte man einen ausgebildeten Hundepsychologen, der ruhig, aber bestimmt Pinkies Trauma bearbeiten würde.
Nebenbei wäre auch ein Welpenexperte ideal, der auf die noch kindlichen Denkmuster von Pinkie optimal eingehen könnte.

Man tippte also alle diese Fakten ins Branchenverzeichnis ein und landete bei folgendem:


Der Experte wurde also hinzugezogen, und er verrichtete seine Arbeit äußerst professionell.
Zunächst einmal wurde das Hundekind geputzt, das ist aus Rastis Sicht immer sehr wichtig.
Dann wurde ein bisschen gespielt und der medizinische Zustand überprüft.
Der Rasti ist der einzige kastrierte Rüde im Haus und daher in seiner Beurteilung sehr objektiv.
Er kam zu dem Ergebnis, dass Pinkies Entzündung nicht in Ordnung ist und behandelt gehört.

"Da stimmt was nicht"

"Das solltest du anschauen lassen"

"Bussi!"

Weitere Sitzungen wurden auf die nächsten Tage verlegt, um die Pinkie nicht zu überfordern.




















21. März 2018

Bei uns gingen die Dinge normal weiter und in der Nachbarwohung pendelte sich die Routine mit der Übergangslösung ein.

Heute war ein besonderer Tag, denn es war Futterlieferungstag!
Die Lieferung des Futters selbst empfinden wir gar nicht als so sensationell, aber manchmal ist in einer der Kisten ein Kong drin - und das rieche ich meilenweit.
Noch während man das Futter aus Kiste 1 ausräumt, hatten wir bereits Kiste 2 geknackt und die Kongs entdeckt. Die Kong-Verpackung haben wir dann auch selber entfernt.

Juhuu! Da is ein Kong drin!

aber wie komm ich da ran?
das deppate Papier wegzutun bringt auch nix

vielleicht von aussen?

Ganymed, hilf mal! 

Probiers du mal von innen, ich von aussen

Ui, ich hab die Packung mit dem Vogelfutter dawischt, gleich geht die Schreierei los.

Aber ich bin durch und am Ziel

Yeah!!!


Mittwoch, 18. April 2018

16. März 2018

In der Nachbarwohnung geht´s rund. Aber wie.
Das Herrli vom schönen Aaron ist leider wieder schwer erkrankt, daher hat sich die Nachbarwohnung wie immer gerne bereit erklärt, den schönen Aaron aufzunehmen.

Da es in Klosterneuburg mit dem vorhandenen Katzenvieh und neuen Hunden immer wieder schwierig wird (die Katzen jagen die Hunde) hat die Nachbarin die Pinkie und den Aaron in getrennten Käfigen (sie kannten sich noch nicht) ins Auto verfrachtet und ist nach Gaubitsch gedüst.

Auf dem Weg dorthin haben sich bei der Frau Nachbarin Symptome einer Netzhautablösung eingestellt (sie hatte sowas schon mal). Also fuhr sie zurück nach Klosterneuburg, parkte das Auto mit den zwei hysterischen Hunden in der Garage und wurde vom Herrn Nachbarn ins AKH geführt.

Man hatte also die Aufgabe, die beiden hysterischen Hunde, die beide nicht alleine bleiben können, zu bespassen. Das ist auch ganz gut gelungen, da ja zumindest der schöne Aaron alleine im Auto bleibt.

Die Pinkie hat sich sehr brav benommen und beide haben sich auch wieder beruhigt.

Pinkie, das Mäuschen


Das Auge der Nachbarin blieb zum Glück ohne Befund und so befanden sich nach Mitternacht alle vollzählig wieder in Klosterneuburg.
In der Nachbarwohnung befanden sich nun also zu später Stunde 4 Parteien: die hundejagenden Katzen, die grantige Dackelhündin Kati (die bei anderen Hunden eher unrund wird und sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht an die Pinkie gewöhnt hatte), die Pinkie und der schöne Aaron.
...und zwei verzweifelte Nachbarn, die nicht genug Räume hatten, um die Bagage getrennt unterzubringen.
Auch bei uns wäre es äußerst schwierig gewesen, da wir sehr feindlich auf fremde Hunde im Revier reagieren und weder die Pinkie noch der Aaron alleine bleiben können.

Also war der Gedanke, dass Pinkie und Aaron sich kennenlernen und somit im gleichen Raum mit der Frau Nachbarin übernachten können.
Der Herr Nachbar hätte dann die verrückten Katzen mit der grantigen Kati zu sich ins Schlafzimmer genommen (die Kati und die Katzen vertragen sich).

Man wollte auf Nummer Sicher gehen und hat das Küchenfenster vorgeschlagen, damit man sieht, ob zwischen Pinkie und Aaron alles friedlich verläuft.
Also wurden wir weggesperrt, die Pinkie kam in unsere Küche und der Aaron in unser Vorzimmer. Der Kontakt übers Küchenfenster verlief friedlich, aber ein wenig unsicher.
Man schlug daher vor, den Aaron mit viel Kauzeug in die nachbarliche Küche zu geben und die Pinkie ins Schlafzimmer der Frau Nachbarin.
Mit dieser Lösung war der Aaron nach dem Verzehr der Kaunascherei aber nicht mehr einverstanden und begann zu randalieren und die Küche zu zerlegen.
Die Frau Nacharin war sich sicher, dass die beiden Hunde sich schon nichts ernsthaftes tun würden und ließ den hysterischen Aaron zur mittlerweile-nicht-mehr-ganz-so-aber-doch-noch-sehr-hysterischen Pinkie.

Ja, und da hat man folgendes nicht bedacht:
Die Pinkie steht kurz vor ihrer ersten Läufigkeit und hat eine Vaginalentzündung, Sie riecht intensiv - so ähnlich als ob sie paarungsbereit wäre.
Der schöne Aaron hat dies auch genau so verstanden und fühlte sich binnen Zehntelsekunden durchaus auch sehr paaruungsbereit.
Es gab ein Riesengeschrei, welches wir sogar rübergehört haben. Die Pinkie schrie wie am Spieß und man war zum Glück schnell genug, dass man den stürmischen Aaron abfing bevor die Hormone komplett hochgefahren waren.
Der Aaron schlief dann ca 3 Stunden im Auto und fast genauso lang schliefen die Nachbarn.
Dann fuhr die Frau Nachbarin mit dem Aaron nach Gaubitsch und die Pinkie, die Kati und die verrückten Katzen blieben beim Herrn Nachbarn, der das Glück hat, dass die Kati die Pinkie zumindest mit einem gewissen Sicherheitsabstand toleriert und er somit nur die Katzen von den Hunden trennen muss.

Dienstag, 17. April 2018

Anfang März 2018

Also bei uns ist alles beim alten, keinerlei Aufregungen.


der Schnee taut ein bisschen weg

dem Isegrim passt immer noch Ganymeds Brustgeschirr


Pinkie lebt sich ein

Calzi schnüffelt Schnee
Wenn im Garten Schnee liegt, nehme ich mir gerne eine Decke mit nach draußen.
Ich bin da weniger ein Fan von Rastis Plüsch-Unterwäsche als von Decken, auf denen man gemütlich sitzen kann ohne nass zu werden.

die Decke nach draußen tragen


fest ausbeuteln
aufbreiten
sehr genau aufbeiten


Fertig. Es kann gekuschelt werden.


Danach schmeckt ein Knochen im Warmen umso besser.
Man beachte, dass ich mir auch hier ein Handtuch geholt und untergebreitet habe.







Montag, 16. April 2018

23. Februar 2018

Leider ist die Cara aus der Nachbarwohnung an Krebs verstorben. Das war sehr traurig, deshalb musste auch schnell ein neuer Hund her, der die Trauer ein bißchen verteibt und neue Herausforderungen liefert.

Cara (re hinten) war die letzte Überlebende dieses Fotos

Da die Nachbarwonung ja den schönen Aaron (Calzis Halbbruder) immer wieder als Pflegehund hat, entschied man sich für eine Schwester Aarons, damit es zu keinen Streitereien kommen würde.

der schöne Aaron

Leider war die Schwester, die bis vor kurzem noch einen Platz suchte, schon vergeben. Aber eine Nichte von Aaron und Calzi war auf der Suche nach einem Zuhause.
Also fuhr man hin und verliebte sich augenblicklich in die 5 Monate alte Nichte namens "Pinkie". Unter anderem deswegen, weil sie dem Isegrim sehr ähnlich ist.

Pinkie 



Pinkie fühlte sich zu Hause sofort wohl und hat alles mögliche angeknabbert.