Sonntag, 22. April 2018

29. März 2018

Man war also Anfang der Woche mit der Pinkie beim Tierarzt und hat ihm die Meinung des Experten Rasti mitgeteilt.
Was sich der Tierarzt dabei gedacht hat, ist nicht so ganz eruierbar, aber man ging schlussendlich mit einer Packung Antibiotika nach Hause.

Am 3 Tag der Antibiotika-Einnahme meinte der Experte Rasti, dass der Geruch sich stark verringert hätte.
Das musste natürlich am Isegrim getestet werden.

Pinkie und Isegrim begegneten sich also zunächst am Küchenfenster.
Die Begrüßung verlief wie bei Romeo und Julia, die sich lange nicht gesehen hatten.
Es wurde aber nicht geknutscht, und der Rasti musste nicht als Anstands-Wau-Wau herhalten.

Also öffnete man alle Türen zum unteren Garten, damit Platz zum Toben vorhanden ist.
Der Rasti ging nicht mit, da sich seine Angst-Traumata auf Orte spezifiziert haben.
Das heisst, er hat keine Angst vor Hunden und auch fast keine vor fremden Menschen, aber es gibt Orte, die er zeitweise nicht betritt.
Mal ist es der Gangbereich, mal der Garten, mal die Terrasse, mal die Nachbarwohnung und auch manchmal das Vorzimmer.
Aber das ist ok und man akzeptiert das, da es keinen großen Kompromiss abverlangt und man besser damit zurechtkommt als mit der Angst vor Hunden oder Menschen.

Die Pinkie war übrigens die erste, die es geschafft hat, den Rasti in die Nachbarwohnung zu locken. Dies galt aber nur für einen Tag, dann wollte der Rasti das nicht mehr. Bald wird es aber wieder funktionieren (er wechselt seine Angst-Orte immer).

Rasti erkundet die Nachbarwohnung



Bei Isegrim und Pinkie verlief im Garten alles optimal.
Zuerst wurde ein bißchen Fangen gespielt (die Pinkie ist viel schneller als der Isegrim, weil der ja Chillaxer ist), dann verlangte die Pinkie vom Isegrim die Mutprobe, dass er die Balkonstiege raufklettert. Mutig hat er sich geschickt der Herausforderung gestellt und die Pinkie war sehr zufrieden.
Fazit des Tages: Pinkie und Isegrim sind verliebt.


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