18. Dezember 2016
Meine Schwester und mittlerweile Gattin Ganymed feiert heute ihren 1. Geburtstag!
Herzlichen Glückwunsch!
Wir sind unzertrennlich und machen alles gemeinsam.
Unsere innige Verbindung wird nicht durch einen Ehering, sondern durch einen Kong besiegelt.
Durch den Kong sind wir ganztägig als siamesische Zwillinge verbunden.
Anbei ein Video:
https://www.youtube.com/watch?v=b12i7BiEVCU&feature=youtu.be
Wer jetzt glaubt, dass die Waffi das dritte Rad am Wagen ist, hat sich getäuscht.
Sie spielt sehr oft mit, und nachts liegen wir zu dritt eng aneinandergekuschelt.
Momentan ist die Ganymed wieder läufig, deshalb wird der OP-Termin verschoben.
Man findet es nicht gut, wenn ich während Ganymeds Stehzeit frisch operiert bin.
Während der ersten Tage der Läufigkeit mag ich die Ganymed nicht so gern.
Ich ignorier sie dann immer.
Sie versteht das nicht, aber sie riecht halt anders und ich verliere dann das Interesse.
Ich gehe dann oft in ein anderes Zimmer und spiel dort alleine. Wenn sie mir nachkommt, vertschüsse ich mich wieder und werde sehr grantig, wenn sie in den Kong beissen will.
Das hat man auch schon bei der ersten Läufigkeit beobachtet.
Ab Tag 5 ist dann alles wieder in Ordnung und wie immer.... bis der Giftgasanschlag kommt..
Bei Ganymeds erster Läufigkeit waren wir vorwiegend getrennt - erstens war man unerfahren und hatte Angst wegen einer Schwangerschaft.
Zweitens war man sich ob meines abweisenden Verhaltens nicht sicher, ob ich denn friedlich bleiben würde.
Mittlerweile hat man uns schon gut in Beobachtung und weiß die Anzeichen eines Hormonschubs, der zur Schwangerschaft führen könnte, zu deuten. Glaubt man zumindest...
Dass meine Gattin Ganymed und ich auch ausserhalb des Giftgasanschlags ein sehr aktives Sexualleben haben, führt zu Verwirrungen menschlicherseits, wird aber als Anlass für weitere Beobachtungen genommen.
Jedoch lassen wir uns dabei nicht filmen. man meint, dass man uns schon noch mit der Kamera dawischen wird, aber ich möchte sowas nicht auf meinem Blog haben.
Ich empfinde es als durchaus ausreichend, dass der Mensch uns beobachten darf und dann behauptet, dass wir Wölfen immer ähnlicher werden.
Solche Vergleiche stören mich persönlich dann eher weniger, da ich ja bereits als Welpe als Reißwolf tätig war.





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