Heute feiert der Rasti seinen 2.Geburtstag.
Er ist schon sehr zutraulich geworden, wird sich aber wahrscheinlich nie so selbstsicher in der Welt bewegen wie wir.
Anbei ein Video von Rastis Geburtstag:
https://www.youtube.com/watch?v=3WbKXZiZsBY&index=1&list=UUJF4L2_Cr51-zedTY456tjBcg
Man meint. dass die Erfahrungen mit Menschen in seiner frühen Jugend sehr schlimm gewesen sein müssen.
Es ist ziemlich sicher, dass er in der Tötungsstation geboren wurde und es ist leider auch sehr wahrscheinlich, dass die schweren Verletzungen seines Bruders (ihm fehlt unter anderem ein Auge) durch Menschen passiert sind.
Jedenfalls hat man sich vergewissert, dass seine beiden Familienmitglieder (es gibt auch noch eine Schwester) auf guten Plätzen untergekommen sind (sonst wären die jetzt auch bei uns im Haus - wahrscheinlich in der Nachbarwohnung).
Der Rasti betreut den Isegrim nach wie vor als Nanny-Hund, da der Isegrim zeitweise immer noch ein Welpe ist.
Um Calzis Psyche kümmert sich der Rasti auch - und das macht er ausgezeichnet!
Auf Stubenreinheit steht er nicht so unbedingt, zumindest nicht immer.
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| der Rasti ist immer noch fotoscheu |
Weiters kann er von einer Sekunde auf die andere in sein Trauma reinkippen, er sieht dann komplett anders aus und reden lässt er dann mit sich auch nicht mehr. Man muss ihn dann austrutzen lassen, meist beruhigt er sich aber binnen weniger Minuten.
Vor kurzem hatte sich ein runder Rinderknochen um Rastis Unterkiefer verfangen und ging trotz Rastis Bemühungen nicht ab.
Er brach in Panik aus und war unter dem Bett verschwunden. Jede Annäherung des Menschen hätte er mit einem ernstgemeinten Mordversuch quittiert.
Also liess man ihn mal eine Nacht unter dem Bett trutzen.
Am nächsten Tag war er ausgehungert und man konnte ihn mit Frühstück hinter dem Bett hervorlocken. Man lockte ihn aber ins Bad und schloss schnell die Türen - somit war sein Fluchtweg unters Bett abgeschnitten.
Mit einem großen Badetuch und Lederhandschuhen bewaffnet betrat man dann das Bad.
Der Rasti wurde gefangen und in das Badetuch gewickelt, dann wurde der Knochen binnen weniger Sekunden vom Unterkiefer abgezogen. Ohne die Handschuhe hätte man eine Bisswunde gehabt, aber man muss auch sagen, dass der Rasti nicht mit aller Kraft sondern nur warnend zugebissen hat.
Kaum war der Knochen entfernt, tat der Rasti so als ob nie was gewesen wär und stolzierte entspannt mit erhobener Rute durch die Wohnung.
Der Isegrim hatte das mit dem Beissversuch aber mitgekriegt und liess daraufhin den Rasti fast eine Woche lang weder auf das Bett noch sonst irgendwie in die Nähe des Menschen.


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